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Korbus H, Schott N  
Prävention und Rehabilitation osteoporotischer Frakturen bei benachteiligten Bevölkerungsgruppen (PROFinD) – Teilprojekt Rehabilitation osteoporotischer Handgelenksfrakturen

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2014; 21 (2): 56-62

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Abb. 1: Osteoporotische Frakturen Abb. 2: Osteoporotische Frakturen Abb. 3: Osteoporotische Frakturen Abb. 4: Osteoporotische Frakturen Abb. 5: Osteoporotische Frakturen Abb. 6: Osteoporotische Frakturen



Keywords: mentales Trainingorthopädische RehabilitationOsteoporoseRadiusfrakturSpiegeltherapie

Der Forschungsverbund PROFinD (Prevention and Rehabilitation of Osteoporotic Fractures in disadvantaged Populations) hat das Ziel, neue Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität bei osteoporotischen Frakturen zu entwickeln. Dabei stehen insbesondere benachteiligte Bevölkerungsgruppen im Mittelpunkt, die bisher nicht erreicht wurden. PROFinD besteht aus 5 Teilprojekten mit spezifischen Fragestellungen. Stellvertretend soll in diesem Beitrag das Teilprojekt 4 – Effekte motorisch-kognitiver Trainingsformen auf die Funktionsverluste durch Immobilisation nach osteoporotischen Handgelenksfrakturen – vorgestellt werden. Die funktionellen Behandlungsergebnisse nach distaler Radiusfraktur sind bei älteren Patienten häufig unbefriedigend. Probleme resultieren aus der mehrwöchigen Immobilisation, die zu Bewegungseinschränkung des Handgelenkes, Verlust von Muskelkraft sowie Störung der Feinmotorik und Koordination führt. Bislang gibt es keine geeigneten proaktiven Strategien, um solchen Immobilisationsschäden vorzubeugen. Das übergeordnete Ziel der Studie ist, die Effekte motorisch-kognitiver Therapieformen auf die Funktion des Handgelenks nach distaler Radiusfraktur zu untersuchen. Die Pilotstudie soll zudem Auskunft über die Durchführbarkeit der Methode sowie über die Höhe der Rekrutierungsrate geben. Diese Studie ist als kontrollierte, randomisierte, longitudinale Interventionsstudie mit 3 Gruppen konzipiert. Eine Gruppe (Mentales Training) stellt sich Bewegungen vor, ohne sie dabei auszuführen. In der zweiten Gruppe (Spiegeltherapie) bewirkt ein visuelles Feedback durch den Einsatz eines Spiegels die zusätzliche Aktivierung der kontralateralen Hemisphäre. Die Kontrollgruppe erhält ein angeleitetes Entspannungstraining. Getestet werden Funktion (PRWE), Einschränkungen (Beweglichkeit, Kraft) sowie soziale Teilhabe/ Lebensqualität (DASH, EQ-5D).
 
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