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Highlights der Hypertensiologie

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2014; 18 (2): 50-53

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Keywords: arterielle HypertonieBlutdruckzielESC/ESH-Leitlinienklinische StudieTherapieoption

System-arterielle Hypertonie verdoppelt das Risiko für koronare Herzkrankheit, chronische Herzinsuffizienz, zerebralen Insult, chronische Niereninsuffizienz und periphere arterielle Verschlusskrankheit. Nach der Definition der aktuellen Leitlinien besteht eine arterielle Hypertonie bei einem systolischen Blutdruck ≥ 140 mmHg und/oder einem diastolischen Blutdruck ≥ 90 mmHg. Mehrere, randomisierte kontrollierte Studien konnten einen Vorteil der Behandlung und Senkung des Bluthochdrucks belegen. Im Juni 2013 erschienen die neuen Leitlinien der European Society of Hypertension (ESH) und der European Society of Cardiology (ESC) zum Management von Bluthochdruck. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass bei allen Patienten unabhängig vom Risikoprofil ein Blutdruck < 140/90 mmHg anzustreben ist. Für die Auswahl der Therapiestrategie sind Blutdruckhöhe, Begleiterkrankungen, Nebenwirkungen und Patienten-Compliance entscheidend. Eine primäre Kombinationstherapie wird bei deutlich über dem Zielwert liegendem Blutdruck oder bei bestehenden Begleiterkrankungen (Niereninsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Diabetes mellitus usw.) bevorzugt.
 
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