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Engelke K  
Quantitative Computertomographie

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2002; 9 (4): 22-31

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Abb. 1: Densitometrie - Quantitative Computertomographie Abb. 2: Densitometrie - Quantitative Computertomographie Abb. 3: Densitometrie - Quantitative Computertomographie Abb. 4: Densitometrie - Knochenmineraldichte Abb. 5a-c: Densitometrie - Quantitative Computertomographie Abb. 6: Densitometrie - Quantitative Computertomographie



Keywords: DensitometrieKnochendichtemessungMineralstoffwechselQCTquantitative Computertomographie

Die quantitative Computertomographie (QCT) ist neben der Dual X-ray-Absorptiometry (DXA) eine Standardmethode in der Osteodensitometrie. Wichtigste Meßorte, für die auch kommerzielle Lösungen existieren, sind die Lendenwirbelsäule (LWS) und der distale Unterarm. Untersuchungen des Tibia- oder auch des Femurschaftes haben dagegen untergeordnete Bedeutung. Untersuchungen der LWS werden mit klinischen Ganzkörpertomographen durchgeführt. Dafür existieren spezielle Aufnahme- und Auswerteprotokolle. Für QCT-Messungen an peripheren Meßorten (pQCT), insbesondere am distalen Unterarm, wurden kompakte CT-Scanner entwickelt, die heute als Tischgeräte angeboten werden. Entscheidende Vorteile der QCT im Vergleich mit der DXA sind die exakte dreidimensionale Lokalisation des Meßvolumens, die isolierte Erfassung dieses Volumens ohne Überlagerung des umgebenden Gewebes und die Separation trabekulären und kortikalen Knochens. Mit QCT wird die Konzentration des Knochenmineralgehaltes innerhalb einer definierten Auswerteregion (ROI, region of interest) bestimmt. Die Konzentration wird typischerweise als Knochenmineraldichte (BMD, bone mineral density) bezeichnet und in g/cm3 angegeben. Dagegen wird mit dem projektiven Verfahren der DXA lediglich eine Flächenkonzentration in g/cm2 bestimmt, die in Analogie zur QCT als Flächendichte bezeichnet wird. Der Unterschied zwischen Dichte (QCT) und Flächendichte (DXA) wird aber in der Literatur meistens vernachlässigt.
 
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