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Peichl P  
Osteoporose bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2015; 22 (2): 34-38

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Keywords: BiologikaFrakturenKortisonPolymyalgia rheumaticaRheumatoide Arthritis

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, wie die chronische Polyarthritis, M. Bechterew und Polymyalgia rheumatica, sind mit einem erhöhten Osteoporose- und Frakturrisiko assoziiert. Die direkte lokale Interaktion des Immunsystems mit dem Knochen am Gelenk führt unbehandelt zu Gelenksdestruktion, Verknöcherungen oder massiver therapiebedingter Osteoporose. Eine Vielzahl von Studien zeigt den kausalen Zusammenhang zwischen proinflammatorischer Zytokinaktivierung und osteoklastärer Knochenresorption. Inflammation, Kortikosteroide und Immobilität sind die wichtigsten kausalen Gründe für das erhöhte Osteoporoserisiko. Systemische Immunsuppression mit erkrankungsmodifizierenden antirheumatischen Medikamenten scheint das Risiko von systemischer Osteoporose und erhöhter Frakturinzidenz zu reduzieren.
 
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