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Schulz-Menger J et al.  
Kardiale Magnetresonanztomographie: Myokard- und Perikarderkrankungen

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (1-2): 8-12

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Abb. 1: Kardiale Magnetresonanztomographie Abb. 2: Kardiale Magnetresonanztomographie Abb. 3a-b: Kardiale Magnetresonanztomographie Abb. 4a-b: Kardiale Magnetresonanztomographie



Keywords: KardiologieKardiomyopathieMagnetresonanztomographieMyokardMyokarditisPerikardPerikardergussPerikarditis

Im folgenden Beitrag wird der gegenwärtige Stellenwert der kardialen Magnetresonanztomographie bei verschiedenen Kardiomyopathien einschließlich entzündlicher Erkrankungen dargestellt. Die MRT ermöglicht es, in einem Untersuchungsgang sowohl morphologische als auch funktionelle Veränderungen durch den Einsatz unterschiedlicher Techniken zu erfassen. Zur Beurteilung der kardialen Funktion bei den Kardiomyopathien werden Gradientenecho-Sequenzen eingesetzt. Die damit zur Verfügung stehenden dreidimensionalen Datensätze sind gegenwärtig als Goldstandard akzeptiert, darüber hinaus ist es möglich, durch die freie Schichtwahl und die hohe räumliche Auflösung der Methode sehr kleine und atypisch gelegene morphologische Krankheitsprozesse mit hinreichender Sicherheit zu erfassen. Damit erscheint die Methode ideal für das frühzeitige Erfassen von Veränderungen sowie für Verlaufskontrollen. Im Rahmen der Gewebecharakterisierung ist es möglich, myokardiale Ödeme, myokardiales Fett und inflammatorische, nekrotische bzw. fibrotische Prozesse voneinander zu differenzieren. Diese Möglichkeit steht gegenwärtig nichtinvasiv und ohne Strahlenbelastung nur mit der MRT zur Verfügung. Zusammenfassend ist es bei myokardialen und perikardialen Erkrankungen durch den Einsatz der kardialen MRT möglich, zusätzliche, diagnostisch bedeutsame Information mit hoher Genauigkeit und ohne Gefährdung des Patienten zu erhalten.
 
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