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Mori M  
Kardiale Magnetresonanztomographie: regionale und globale Myokardfunktion

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (1-2): 13-16

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Abb. 1: Kardiale Magnetresonanztomographie Abb. 2: Kardiale Magnetresonanztomographie Abb. 3: Kardiale Magnetresonanztomographie



Keywords: globalKardiologieMagnetresonanztomographieMyokardfunktionregional

Die Quantifizierung der systolischen links- und rechtsventrikulären Funktion wird im klinischen Alltag mit Echokardiographie oder Radionuklidventrikulographie durchgeführt. Diese Methoden sind einerseits durch die oft schlechte Schallbarkeit des Patienten und dadurch schlechte Abgrenzbarkeit des Endokards eingeschränkt aussagekräftig. Die Radionuklidventrikulographie stellt durch die verwendeten radioaktiven Substanzen eine Strahlenbelastung des Patienten dar. Andererseits werden mathematische Formeln angewandt, die von einer regelmäßigen geometrischen Form der Herzkammern ausgehen. Die kardiale Magnetresonanztomographie wendet zur Quantifizierung der Ventrikelfunktion die Scheibchensummationsmethode nach Simpson an. Durch die bessere Bildqualität sind die Messungen exakter, und bei wiederholter Bestimmung sind die Veränderungen besser festzustellen. Vergleichende Studien zeigten für die kardiale Magnetresonanz eine bessere Interobserver- und Interstudy-Reproduzierbarkeit. Die qualitative Beurteilung der regionalen Funktion ist in den entsprechend den AHA/ACC-Richtlinien vorgegebenen Schnitten möglich und aufgrund der digitalen Bilddaten einer exakten, softwaregestützten Auswertung zugänglich. Die Qualifizierung der regionalen Funktion ist sowohl in Ruhe als auch unter pharmakologischem Streß mit Dobutamin (analog dem Streßecho) möglich. Die technische Weiterentwicklung wird eine weitere Verkürzung der Untersuchungszeit sowie Vereinfachungen der Auswertung bringen.
 
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