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Kuch B et al.  
Einteilung des akuten Herzinfarktes nach EKG-morphologischen Kriterien - epidemiologische Daten und prognostische Implikationen

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (3): 103-106

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Abb. 1: Akutes Koronarsyndrom - Einteilung



Keywords: akuter MyokardinfarktEinteilungEKGFallberichtKardiologie

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat sich das Bild des akuten Myokardinfarktes (AMI) grundlegend gewandelt. Aufgrund prognostischer und möglicher kurz- oder langfristiger therapeutischer Konsequenzen wurde schon frühzeitig versucht, EKG-morphologische Einteilungen des AMI vorzunehmen. Hierbei hat sich im Verlauf der letzten Jahre ein zunehmender Wandel von der Einteilung in Q-Zacken- (q-wave) vs. Nicht-Q-Zacken-Herzinfarkt (non-q-wave) in die Unterscheidung zwischen ST-Hebungs- (ST-elevation myocardial infarction, STEMI) vs. Nicht-ST-Hebungsinfarkt (non-ST-elevation myocardial infarction, NSTEMI) vollzogen. Damit verbunden wurde eine bessere Triage der Akuttherapie mit sofortiger rekanalisierender Therapie für STEMI und primär antithrombotischer Therapie mit gegebenenfalls späterer Invasivdiagnostik und -therapie für alle akuten Koronarsyndrome ohne ST-Hebung mit entsprechender Risikokonstellation. Diese Übersicht versucht, den Hintergrund für diesen Wandel darzulegen und insbesondere einen Überblick über die noch relativ geringe Datenlage hinsichtlich der Häufigkeit und der damit verbundenen Bedeutung der jeweiligen EKG-Manifestation des AMI zu vermitteln.
 
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