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Hitzenberger G  
Kausaler Ansatzpunkt Sympathikus: Der Imidazolinrezeptoragonist Moxonidin

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2003; 7 (1): 7-10

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Abb. 1: Metabolisches Syndrom - sympathische Überaktivität Abb. 2: Antihypertensiva Abb. 3: Moxonidin - Wirkung



Keywords: AntihypertensivumHypertonieImidazolinMoxonidinSympathikus

Im Rahmen des metabolischen Syndroms spielt offenbar der Sympathikus eine wesentliche Rolle, was Blutdruck und Insulinresistenz betrifft. Es liegt daher auf der Hand, therapeutische Maßnahmen zur Herabsetzung des Sympathikustonus zu ergreifen. In diesem Zusammenhang hat in den letzten Jahren seine Beeinflussung über zentrale Mechanismen wieder an Bedeutung gewonnen. Zwei Angriffspunkte stehen dabei im Vordergrund: die alpha-2- und die Imidazolin-1-Rezeptoren. Selektive Imidazolinrezeptor-Agonisten wie Moxonidin sind dabei besser verträglich als solche, die über die alpha-2-Rezeptoren wirken, ohne daß die blutdrucksenkende Wirkung schwächer ausgeprägt wäre. In diesem Sinne müßten Substanzen wie Moxonidin eigentlich hervorragend geeignet sein, die über eine Sympathikus-Überaktivität getriggerten Häufungen von kardiovaskulären Ereignissen - vor allem in den Morgenstunden - zu vermindern. Zum Nachweis solcher Effekte fehlen aber leider bis heute die notwendigen Langzeitstudien.
 
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