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Kumnig G et al.  
Fallbericht: Lungenperfusionsszintigraphie in der Diagnosestellung eines Rechts-Links-Shunts infolge eines persistierenden Ductus arteriosus Botalli

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2003; 10 (5): 229-230

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Abb. 1: Lungenperfusionssintigraphie Abb. 2: Lungenperfusionsszintigraphie



Keywords: Ductus arteriosus BotalliFallberichtKardiologieLungenperfusionsszintigraphieRechts-Links-Shunt

Eine 42 Jahre alte Patientin wurde unserer Abteilung zur Durchführung eines Lungenperfusionsinhalationsszintigramms vorgestellt. Die stationäre Aufnahme erfolgte wegen kardialer Rechtsherzdekompensation eines pulmonalen Hochdrucks. Das klinische Erscheinungsbild und die EKG-Veränderungen ließen auf einen Vorhofseptumdefekt schließen, dieser wurde jedoch echokardiographisch ausgeschlossen. Das Lungenperfusionsszintigramm zeigte eine deutliche Anreicherung des applizierten Tracers (MAA) außerhalb der Lunge, was auf das Vorliegen eines Rechts-Links-Shunts schließen ließ. Im Gegensatz zum üblichen Verteilungsmuster des Tracers bei Rechts-Links-Shunt im Gehirn und den Nieren stellten sich bei dieser Patientin lediglich die Nieren und der Gastrointestinaltrakt dar. Die fehlende Darstellung des Gehirns legte die Vermutung nahe, daß der Shunt nach Abgang der zerebralen Arterien, also im Bereich der Aorta descendens, liegen mußte. Die MRT bestätigte dann einen offenen Ductus arteriosus.
 
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