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Resch H, Dobnig H  
Moderne Osteoporosetherapie mit Risedronat einmal wöchentlich in Kombination mit Kalzium/Vitamin D3 Kautabletten

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2003; 10 (2): 24-26

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Abb. 1: Risedronat - Fraktur



Keywords: KalziumMineralstoffwechselOsteoporoseRisedronatVitamin D3

Das moderne Therapiekonzept bei Osteoporose fordert nicht die Steigerung der Knochendichte, sondern die Verhinderung der osteoporotischen Fraktur als primäres Therapieziel. Neue Daten aus großen, gut kontrollierten Studien haben zu einer veränderten Sichtweise der Dynamik und der Folgen der Osteoporose geführt. Das Bild der Osteoporose als eine nur langsam fortschreitende Erkrankung, deren Behandlung erst nach Jahren Wirkung zeigt, ist heute überholt. Eine manifeste Osteoporose kann einen sehr dynamischen Verlauf nehmen, wobei das Auftreten der ersten Wirbelkörperfraktur einen dramatischen Einschnitt in der weiteren Osteoporoseentwicklung darstellen kann. Nach einem solchen Ereignis steigt das zukünftige Frakturrisiko drastisch an, denn 20% dieser Patienten erleiden durchschnittlich innerhalb des darauffolgenden Jahres eine weitere Wirbelkörperfraktur. Diese Dynamik der Osteoporose nach der ersten Fraktur macht deutlich, daß eine moderne Therapie der manifesten Osteoporose in der Lage sein muß, das Auftreten neuer Frakturen rasch zu verhindern. Die günstige Beeinflussung der Knochendichte oder der Knochenstoffwechselmarker allein ist ohne entsprechende Daten zur Frakturreduktion nicht mehr ausreichend, um ein Medikament als wirksam einzustufen.
 
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