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Faber L et al.  
Perkutane transluminale septale Myokardablation bei hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie: Risikofaktoren-Reduktion nach 12 Monaten

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1999; 6 (7): 351-358

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Keywords: HOCMhypertrophe obstruktive KardiomyopathieKardiologieperkutane transluminale septale MyokardablationPTSMA

Die PTSMA ist eine neue interventionelle Behandlungsmethode für Patienten mit hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie, deren morphologisches Resultat sowie symptomatische und hämodynamische Wirkung der chirurgischen Myektomie ähneln. Zur Annäherung an die Frage, inwieweit auch die für eine effektive Myektomie beschriebene, prognostisch günstige Wirkung nachvollzogen werden kann, analysierten wir bei 50 mittels PTSMA behandelten Patienten den Verlauf vor und während der ersten 12 Monate nach Intervention im Hinblick auf bekannte oder vermutete Indikatoren für eine ungünstige Prognose. Dabei fand sich eine signifikante Reduktion der Gesamtzahl der Risikofaktoren pro Patient von 2,1 ± 1,1 auf 1,4 ± 1,2 mit einer Verbesserung um mindestens einen Punkt bei 66% der behandelten Patienten. Bei 3 Patienten kam es dagegen im gleichen Zeitraum zu einer Zunahme des Risiko-Scores infolge neu aufgetretenen Vorhofflimmerns bzw. des Nachweises von nicht anhaltenden ventrikulären Tachykardien. Diese Beobachtungen könnten als ein erster Hinweis dafür gesehen werden, daß sich interventionelle und chirurgische Reduktion der Ausflußbahn-Obstruktion vermutlich auch im Hinblick auf die Prognose behandelter Patienten gleichen.
 
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