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Grammer K et al.  
Biologie der Sexualität: Partnerwahl und Menopause

Journal für Menopause 1999; 6 (3) (Ausgabe für Schweiz): 9-20
Journal für Menopause 1999; 6 (3) (Ausgabe für Deutschland): 7-18
Journal für Menopause 1999; 6 (3) (Ausgabe für Österreich): 7-21

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Keywords: BiologieMenopausePartnerwahl

Diese Untersuchung beleuchtet die Zusammenhänge der menschlichen Partnerwahl unter dem Aspekt der weiblichen Menopause. Ausgehend von der Theorie des asymmetrischen Investments von Trivers, 1972, stellt sich die Frage nach dem evolutionären Hintergrund der weiblichen Menopause und dem Aspekt der Menopause als Lebenszyklusstrategie. Neben generellen Geschlechtsunterschieden in der menschlichen Partnerwahl werden in dieser Untersuchung die Unterschiede zwischen Frauen vor und nach der Menopause und menopausalen Frauen mit und ohne Kindern beleuchtet. Dabei zeigt sich, daß Männer und Frauen generell deutlich unterschiedliche Ansprüche an gewünschte Partner zeigen. Während für Männer weibliche Eigenschaften, die auf die Reproduktionsfähigkeit der Frau schließen lassen, im Vordergrund stehen, wünschen sich Frauen solche Männer als Partner, die bereit sind, in Nachwuchs zu investieren. Weiters zeigt sich eine deutliche Veränderung der Partnerwahlkriterien mit dem Alter der Frauen. So werden für menopausale Frauen andere Kriterien wichtig als für fertile Frauen. Deutliche Unterschiede in den Wahlkriterien zeigen sich auch zwischen menopausalen Frauen mit Kindern und menopausalen Frauen ohne Kinder. Die Menopause erscheint uns als der Lebensabschnitt der "endlich freien Großmutter", also der Frau, die einerseits den ? aus dem asymmetrischen Investment resultierenden ? typisch weiblichen Wunsch nach männlicher Investitionsbereitschaft hegt, andererseits aber beinahe männliche Partnerwahlkriterien, wie Jugendlichkeit, Attraktivität und sexuelle Anziehungskraft eines Partners, annimmt.
 
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