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Pezawas T, Schmidinger H  
Effiziente Synkopenabklärung: Wann soll der implantierbare Loop-Rekorder verwendet werden?

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2004; 11 (9): 353-358

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Abb. 1: Implantierbarer Loop-Rekorder Abb. 2: Implantierbarer Loop-Rekorder Abb. 3: Implantierbarer Loop-Rekorder - Abfragebestätigung Abb. 4: Implantierbarer Loop-Rekorder - Abfragebestätigung Abb. 5: Effiziente Synkopenabklärung



Keywords: DiagnoseFallberichtimplantierbarer Loop-RekorderKardiologieMonitoringSynkope

Die Synkope ist ein komplexes Symptom, deren Ursachen mit klinischer und laborchemischer Basisdiagnostik oft schwierig zu erfassen sind. Die größte Hürde für den Kliniker ist das unregelmäßige und unvorhersehbare Auftreten der Synkope. EKG-Kontrollen nach der Synkope oder eine externe EKG-Monitorisierung über einige Tage nach nichtinvasiver Basisdiagnostik führen selten zum Ziel. Die Beobachtungszeit ist einfach zu kurz, um eine Abhängigkeit zwischen Symptom und Herzrhythmus nachzuweisen. Der implantierbare Loop-Rekorder erweitert die Möglichkeit, eine arrhythmogene Ursache der Synkope festzustellen, und erhöht die Diagnoserate signifikant. Verschiedene Studien haben bereits gezeigt, daß der implantierbare Loop-Rekorder ein wichtiges diagnostisches Werkzeug der „letzten Wahl“ ist, wenn konventionelle Untersuchungen kein Ergebnis liefern konnten. Einige Studien postulieren, daß der implantierbare Loop-Rekorder dem Kipptisch oder der elektrophysiologischen Untersuchung überlegen ist und frühzeitig eingesetzt werden sollte. Der folgende Überblick berichtet über den aktuellen Stand des Wissens – samt Kostenfrage – und soll eine Diagnoseanleitung in der Synkopenabklärung vorgeben.
 
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