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Anelli-Monti M et al.  
Die Therapieeffizienz der chirurgischen linksatrialen Radiofrequenzablation bei permanentem Vorhofflimmern im Rahmen der Mitralklappenchirurgie - eine chronische Studie

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2004; 11 (Supplementum C - Forum Rhythmologie): 3-6

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Abb. 1: Radiofrequenzablation - Operationssitus Abb. 2: Herzrhythmus - Zeitlicher Verlauf Abb. 3: HF-Ablation - Transmitrales Flußmuster Abb. 4: Kardialer Kompaß - Herzschrittmacher AT500



Keywords: KardiologieMitralchirurgieRadiofrequenzablationTherapie

Die chirurgische Therapie des Mitralklappenvitiums alleine führt nur bei einem geringen Teil der Patienten mit permanentem Vorhofflimmern zum Wiedererlangen des Sinusrhythmus (SR) (8–36 %). An der Universitätsklinik Graz wurden im Zeitraum 2/2002 bis 1/2004 31 Patienten (15 Männer, 16 Frauen) im Rahmen von Mitralklappenoperationen (11 Rekonstruktionen, 10 Mitralklappenersatzoperationen, 9 kombinierte Eingriffe) einer simultanen linksatrialen Radio-frequenzablation (Cardioblate ™ Medtronic) unterzogen. Unmittelbar postoperativ waren 94 % der Patienten frei von Vorhofflimmern. Rezidive waren häufig (92,3 %), die Zeit bis zum ersten Rezidiv betrug 1–5 Tage. Bei der Entlassung waren 49 % der Patienten im SR, dies steigerte sich während eines mittleren Follow-up von 13 (3–24) Monaten auf 74 % Sinusrhythmus. Als Komplikationen der Mitralchirurgie kam es zu 1 posterioren Ruptur, 1 Nachblutung und zu 5 SM-Implantationen (16 %; Medtronic AT500) wegen AV-Blocks und Sick-Sinus-Syndrom. Durch den implantierten Schrittmacher war ein genaues Monitoring der Vorhofflimmerepisoden möglich. Insgesamt stellt die Radiofrequenzablation im Rahmen der Mitralchirurgie eine rasch durchführbare, sichere Therapieform dar, deren Erfolg aufgrund der hohen Rezidivrate erst nach 3 Monaten beurteilt werden sollte.
 
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