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Tribl B  
Autoimmunpankreatitis

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2004; 2 (4): 16-18

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Abb. 1: Cholangiopankreatographie



Keywords: AIPAutoimmunpankreatitisGastroenterologiePankreas

Die Bezeichnung "Autoimmunpankreatitis" (AIP) definiert ein relativ neues Syndrom klinischer und histologischer Befunde. Ultraschall, Computertomographie (CT), Magnetresonanz (MRI) zeigen das Pankreas diffus oder umschrieben vergrößert. Der umschriebene Befall des Pankreaskopfes mit Stenosierung des Pankreas- und Gallengangs erfordert eine differentialdiagnostische Abgrenzung zum Pankreaskarzinom. Hypergammaglobulinämie, Erhöhung von Serum-IgG4, IgG4-hältige Immunkomplexe und positive Antikörper wie ANA, Anti-Laktoferrin-AK, Anti-Carboanhydrase-II-AK und positiver Rheumafaktor werden oft beobachtet. Histologisch bestehen fibrotische Veränderungen mit entzündlicher Infiltration der interlobulären Gänge durch Lymphozyten und Plasmazellen. Die infiltrierenden Lymphozyten sind v.a. CD8+- und CD4+-T-Lymphozyten, geringer B-Lymphozyten. Die Diagnosestellung erfolgt durch eine Kombination von Symptomen, Labordaten und Befunden bildgebender Verfahren. Symptome, Laborbefunde und morphologische Befunde sprechen bei den meisten Patienten auf Kortikosteroidtherapie an.
 
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