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Maack C et al.  
Perioperative Risikoevaluierung des alternden Mannes

Blickpunkt der Mann 2005; 3 (1): 5-13

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Abb. 1: Perioperative Komplikationen Abb. 2: Perioperatives Risiko Abb. 3: Perioperative Risikoevaluierung



Keywords: alternder MannAndrologieEvaluierungLebenserwartungOperationRisiko

Mit zunehmender Lebenserwartung der Bevölkerung steigt auch die Anzahl der Operationen bei älteren Menschen. Da myokardiale Ischämien die Hauptursache für perioperative Komplikationen darstellen und die Prävalenz der koronaren Herzkrankheit mit zunehmendem Alter ebenfalls ansteigt, sind Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung der Schlüssel zur perioperativen Risikoreduktion des alternden Mannes. Die perioperative Risikoevaluierung dient einer möglichst präzisen Identifizierung solcher Patienten, die ein erhöhtes Risiko aufweisen. In Abhängigkeit vom perioperativen Risiko kann der Patient vor dem geplanten nicht-kardialen Eingriff entweder einer medikamentösen, interventionellen oder operativen Therapie seiner kardiovaskulären Erkrankung zugeführt werden. Die Indikation zur operativen oder interventionellen koronaren Revaskularisierung wird unabhängig vom nichtkardialen Eingriff gestellt. Die medikamentöse Therapie beinhaltet in erster Linie die Behandlung mit Betablockern, die in verschiedenen prospektiven Studien eine erhebliche Senkung des perioperativen Risikos erbrachten. Bei Patienten mit relativ geringem Risiko kann sich durch die Therapie mit einem Betablocker eine aufwendige Ischämiediagnostik häufig vermeiden lassen. Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über die gegenwärtig bestehenden Erkenntnisse geben sowie ihre praktische Umsetzung in den klinischen Alltag anhand eines einfachen Algorithmus erleichtern.
 
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