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Vonbank K et al.  
Kardioprotektive Mechanismen durch Training - klinische Bedeutung

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2005; 12 (7-8): 167-169

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Abb. 1: Sportliche Aktivität - Physiologische Adaptionsvorgänge



Keywords: Herz-Kreislauf-ErkrankungKardiologieKHKKoronare HerzkrankheitSportTraining

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in westlichen Ländern für 45 % und in Entwicklungsländern für 24,5 % der Gesamtmortalität verantwortlich [1]. Die koronare Herzkrankheit ist die führende Todesursache bei Frauen über dem 65. Lebensjahr und bei Männern ab dem 45. Lebensjahr. Durch regelmäßige körperliche Bewegung, wie Gehen, Laufen, Schwimmen oder Radfahren, kommt es zu kardiovaskulären Adaptationsvorgängen, die Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Muskelkraft verbessern. Prospektive epidemiologische Studien konnten eine Abnahme der Inzidenz hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse bei körperlich aktiven Personen mit Abnahme des Herzinfarktrisikos um bis zu 50 % [2] zeigen, wobei sich eine negative Korrelation zwischen Trainingszustand und kardiovaskulären Ereignissen fand. Neben einer Verbesserung von Risikofaktoren der koronaren Herzerkrankung, wie arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie, Hypertriglyzeridämie, Diabetes mellitus sowie Übergewicht, fand sich auch ein von diesen Faktoren unabhängiger positiver Effekt durch Adaptationsvorgänge der koronaren Zirkulation.
 
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