Krause und Pachernegg
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Reichmann E et al.  
Tissue Engineering: Utopie oder Realität?

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2005; 12 (4) (Ausgabe für Österreich): 24-27
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2005; 12 (3) (Ausgabe für Deutschland): 24-26
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2005; 12 (4) (Ausgabe für Schweiz): 26-28

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Abb. 1: Tissue Engineering



Keywords: StammzelleTissue EngineeringUrologieVaskularisierung

Eine neue Disziplin ist dabei, sich innerhalb der Biomedizin zu etablieren. Zellbiologen, Biochemiker, Ingenieure und Chirurgen arbeiten im Team an der Herstellung neuer Gewebe und Organe. Diese neue Disziplin nennt sich "Tissue Engineering". Im Tissue Engineering geht es darum, lebende, meist autologe Zellen aus einem Organismus zu isolieren, im Labor zu expandieren und ein funktionsfähiges Gewebe oder Organteil entstehen zu lassen. Das so hergestellte organtypische Konstrukt soll schließlich ein defektes oder fehlendes Gewebe bei einem Patienten ersetzen. Das Tissue Engineering hat bei einer Reihe von Laboratorien und Firmen Einzug gehalten und sorgt für eine erstaunliche Dynamik in der Forschung und im klinischen Anwendungsbereich. Wirtschaftsprognosen sagen voraus, daß das Tissue Engineering bereits in wenigen Jahrzehnten eine vergleichbare kommerzielle Bedeutung wie die heutige Gentechnologie erreichen wird. Neuere Studien kommen allerdings zu dem Ergebnis, daß nur sehr wenige der bisherigen Errungenschaften des Tissue Engineering besser oder billiger sind als etablierte Produkte. Kaum eines dieser Produkte bringt Gewinn.
 
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