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Eberhard J, Schnetzler G  
Behandlung der hyperaktiven Blase in der Praxis. Auswertung einer nationalen Praxiserfahrungserhebung aus 116 Arztpraxen der gesamten Schweiz zur Behandlung der hyperaktiven Blase bei 521 Patienten

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2005; 12 (4) (Ausgabe für Schweiz): 38-41

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Abb. 1: Altersverteilung Abb. 2: Tolterodin - Therapieeffekt Abb. 3: Lebensqualität



Keywords: hyperaktive BlaseSchweizStudieUrogynäkologie

Aus einer gesamtschweizerischen Erhebung in 116 Arztpraxen zur Therapie von Blasenbeschwerden im Rahmen der Routineversorgung ging hervor, dass die Hälfte der 521 erfassten Patienten über 70 Jahre alt war und drei Viertel der Betroffenen an einer hyperaktiven Blase oder einer Mischinkontinenz litten. In einer Subanalyse bei 428 Patienten mit Angaben zum Einsatz von Tolterodin extended release (Detrusitol® SR 4 mg) konnte die aus kontrollierten Studien bekannte gute Wirksamkeit und Verträglichkeit bestätigt werden. Zwischen 30 % und 52 % der Patienten wurden bezüglich der Kardinal-Symptome (imperativer Harndrang, Dranginkontinenz, Pollakisurie und Nykturie) beschwerdefrei. Im Rahmen dieser Erhebung wurden lediglich bei 5,6 % der Patienten unerwünschte Wirkungen gemeldet. Unter der Therapie verbesserte sich die Lebensqualität signifikant (p < 0,0001), indem sich der Anteil Patienten, die im Alltag "gering" bis "gar nicht" eingeschränkt waren, um das 12fache auf 83 % erhöhte. Zur erleichterten Erfassung von Blasenbeschwerden wird eine einfache Screeningmethode mittels acht validierter Fragen als diagnostische Hilfe vorgestellt.
 
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