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Reiter M et al.  
Nichtinvasive Plaquebildung am Beispiel der Arteria carotis - derzeitige Methoden und Zukunftsaussichten

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2006; 3 (2): 4-10

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Abb. 1: Plaque - GSM-Wert Abb. 2: B-Flow  - Plaque Abb. 3: ACI-Stenose Abb. 4: Arteria carotis interna



Keywords: Arteria carotisComputertomographiePlaqueSonographie

Die exakte nichtinvasive Plaquecharakterisierung der Karotisstenose ist nicht nur für die Abschätzung des natürlichen Verlaufs, sondern auch für die Bewertung invasiver Therapieoptionen bedeutend, um instabile Plaques und somit diejenigen Patienten zu identifizieren, welche von einer weiterführenden Intervention besonders profitieren. Die Sonographie ist derzeit am weitesten verbreitet, die Limitationen dieser Methode sind jedoch die relative Ungenauigkeit in der Identifizierung der verschiedenen Plaquekomponenten und die hohe Untersucher- und Geräteabhängigkeit. Die automatisierte und standardisierte Auswertung der Rohdaten unter Verwendung des medianen Grauwertes ist derzeit noch nicht möglich und Gegenstand aktueller Forschung. Bezüglich der Schnittbildverfahren ist die Magnetresonanztomographie (MRT) der Computertomographie bei weitem überlegen und aufgrund ihres hohen Weichteilkontrastes in der Lage, individuelle Plaquekomponenten und insbesondere die fibröse Kappe der Plaque zu charakterisieren. Die MRT weist eine hohe Übereinstimmung mit der histologischen Auswertung und den Symptomen des Patienten auf und kann zudem mit der angiographischen Darstellung des Blutflusses entweder mit oder ohne Kontrastmittel ("Time-of- Flight Angiography") kombiniert werden. Nicht zuletzt durch die Entwicklung neuer Kontrastmittel und technischer Fortschritte stellt die MRT somit das bildgebende Verfahren mit dem größten Potential für die Zukunft dar.
 
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