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Rensing L  
Psychosozialer Streß und Herz-Kreislauf-Risiken: Neue Einsichten in komplexe Wirkmechanismen

Blickpunkt der Mann 2007; 5 (1): 12-18

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Abb. 1: Streß - Arteriosklerose Abb. 2: Streßbeeinflußte Neurotransmitter



Keywords: AndrologieBiochemieBiotechnologieKardiologieStress

Psychosozialer Streß in der Familie und am Arbeitsplatz hat in den Industrieländern gravierende Folgen für Gesundheit, Gesundheitssysteme und Ökonomie. Bei Männern wird vor allem durch Streß am Arbeitsplatz das Risiko erhöht, an Herz-Kreislauf-Störungen, insbesondere an Arteriosklerose zu erkranken. Dieser Einfluß von psychosozialem Streß und Depressionen, die oft als Folge davon auftreten, ist in vielen Studien, zum Beispiel in der Interheart-Studie (2004), eindeutig belegt. In dem Netzwerk der Faktoren, die Arteriosklerose begünstigen, spielen streßinduzierte Veränderungen von neuronalen, hormonellen und molekularen Prozessen eine wichtige Rolle. Hier sollen vor allem die Wirkungen von Streßhormonen, Blutdruck, inflammatorischen Zytokinen und oxidativem Streß auf die Gefäßwand und die Plaquebildung in ihren molekularen Wirkungsmechanismen dargestellt werden. Ein vertieftes Verständnis dieser Prozesse auf den verschiedenen Ebenen ist von zentraler Bedeutung im Hinblick auf Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Ansätze kurz skizziert werden.
 
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