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Hafner T et al.  
Jeder Patient mit dilatativer Kardiomyopathie braucht eine Koronarangiographie?! - Kritische Anmerkungen zu einem Dogma unter besonderer Berücksichtigung der "Late enhancement"-Technik

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2007; 14 (9-10): 266-268

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Abb. 1a-b: Dilatative CMP Abb. 2a-b: Late enhancement



Keywords: CMPDilatative KardiomyopathieIschämieKardiologieKHKKoronare HerzkrankheitLate enhancement-Technik

Die häufigste behandelbare Ursache der dilatativen Kardiomyopathie (CMP) ist die koronare Herzkrankheit (KHK). Das Konzept der "Innocent bystander"-KHK impliziert, daß Patienten mit idiopathischer dilatativer CMP gleichzeitig eine KHK haben können, die jedoch nicht die Ursache der dilatativen CMP ist. Mit Hilfe der "Late enhancement"-Technik können ischämische Narben nicht-invasiv dargestellt werden. Publizierte Daten sowie eigene Erfahrungen legen nahe, daß die Darstellung von ischämischen Narben mit Hilfe der "Late enhancement"-Technik den kausalen Zusammenhang zwischen KHK und dilatativer CMP zuverlässig nachweisen kann und vice versa. In diesem Artikel wird diskutiert, ob zum Ausschluß der ischämischen Genese einer dilatativen CMP im Gegensatz zur weit verbreiteten Praxis nicht an erster Stelle die "Late enhancement"-Technik eingesetzt werden sollte.
 
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