Krause und Pachernegg
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Sommer F, Schmitges J  
Störungen der Ejakulation

Blickpunkt der Mann 2007; 5 (4): 21-27

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Abb. 1: Sexueller Reaktionszyklus - Mann



Keywords: AndrologieEjaculatio praecoxEjaculatio retarda

Der vorzeitige Samenerguß gilt als eine der am stärksten verbreiteten sexuellen Fehlfunktionen des Mannes und bleibt dennoch weitestgehend unterdiagnostiziert und ungenügend behandelt. Während die tatsächliche Verbreitung der vorzeitigen Ejakulation schwer nachzuweisen ist, belegen epidemiologische Studien, daß sich die Zahl der darunter leidenden Männer zwischen 1 und 75 % bewegt. Tatsächlich ist die Erörterung der Verbreitung nur einer der Faktoren, die die Definition sowohl der Krankheit wie auch des Ausmaßes des Problems, das bis heute Zündstoff für Diskussionen und Auseinandersetzungen liefert, verschleiert. Das historische Fehlen einer Akzeptanz und Anerkennung einer neurobiologischen Komponente hat dazu geführt, daß der vorzeitige Samenerguß unter medizinischen Fachleuten kaum als echte Krankheit anerkannt wird. Obwohl die neurobiologische Ursache von vorzeitigem Samenerguß zunehmend Bestätigung findet, bleiben viele Zweifel bestehen. Dieser Artikel befaßt sich schwerpunktmäßig mit der Anatomie und Physiologie der Ejakulation. Weitere Arten von Ejakulationsstörungen werden ebenfalls besprochen.
 
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