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Huber K et al.  
Die Rolle von Enoxaparin bei akutem Koronarsyndrom unter dem Aspekt der neuen Diagnose- und Behandlungsrichtlinien

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2008; 15 (1-2): 31-37

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Abb. 1: SYNERGY-Studie Abb. 2: STEEPLE-Studie Abb. 3: ExTRACT-TIMI-25-Studie Abb. 4: PCI-ExTRACT-TIMI-25-Studie



Keywords: akutes KoronarsyndromBehandlungDiagnostikEnoxaparinKardiologie

Enoxaparin ist ein in praktisch allen Indikationen des akuten Koronarsyndroms untersuchtes indirektes Antithrombin. Es hat sich vor allem gegenüber dem Standard-Heparin (unfraktioniertes Heparin, UFH) in der Behandlung der verschiedenen Entitäten des akuten Koronarsyndroms, i. e. NSTE-ACS (bestehend aus instabiler Angina und Nicht-ST-Hebungsinfarkt) und STEMI (bei Lysetherapie), als effizient und sicher erwiesen und ist aufgrund der Studienlage den anderen niedermolekularen Heparinen vorzuziehen. Trotz der neuen Antithrombine, wie z. B. Fondaparinux oder Bivalirudin, für die es mittlerweile dezidierte Empfehlungen für bestimmte Indikationen in den rezenten internationalen Diagnose- und Behandlungsrichtlinien gibt, ist Enoxaparin ein sehr wichtiges Antithrombin für den täglichen Gebrauch. Eine Anwendung in der konservativen und interventionellen Behandlung des NSTEACS ist ebenso Inhalt der gültigen Richtlinien wie auch die antithrombotische Begleittherapie bei der pharmakologischen Reperfusion (Thrombolyse) des akuten STEMI. Derzeit werden geringere Dosierungen in der Koronarintervention diskutiert, und es wird die letzte nicht ausreichend getestete Bastion, die Verwendung von Enoxaparin bei der Akut-PCI des akuten STEMI, in einer prospektiven Studie untersucht. Die vorliegende Übersichtsarbeit fasst die Meilensteine der klinischen Studien zu Enoxaparin bei akutem Koronarsyndrom zusammen.
 
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