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Zugor V et al.  
Die Inzidenz und Form von Erektionsstörungen nach Rektum-Operation

Blickpunkt der Mann 2008; 6 (3): 34-36

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Keywords: ChirurgieErektionRektumUrologie

Die Beckenchirurgie hat durch die engen anatomischen Beziehungen zwischen parasympathischen Nerven und Beckenorganen einen wesentlichen Einfluss auf die postoperative Erektionsfunktion. Die erektile Dysfunktion ist eine häufige Komplikation nach Rektumoperationen, sie führt zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität. Der Verlust der Erektionsfähigkeit bei jungen Männern ist eine der am meisten gefürchteten Komplikationen nach der operativen Therapie des Rektumkarzinoms. Die hohe Inzidenz der Erektionsstörungen ist durch die Radikalität des Operationsverfahrens und eine zusätzliche Bestrahlung sowie Kolostomatherapie zu erklären. Es wäre wichtig, die Patienten nach unterschiedlichen Rektumoperationen in eine urologische Nachsorge mit einzubeziehen, um eine entsprechende Diagnostik und Therapie in die Wege zu leiten. Dadurch kann die Lebensqualität der Rekumkarzinompatienten verbessert werden. Die mittlerweile zur Verfügung stehenden medikamentösen und nicht medikamentösen Therapieoptionen ermöglichen es, prinzipiell jede Form der erektilen Dysfunktion zu behandeln. Ein intraoperatives Neuromonitoring könnte die Funktion der parasympathischen Anteile der autonomen Beckennerven erfassen und damit die postoperative Funktion der erektilen Nerven schonen.
 
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