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Kowalcek I  
Die Mehrlingsproblematik aus psychologischer Sicht

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2008; 5 (5): 280-284

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Keywords: KinderwunschMehrlingPsychosomatikReproduktionsmedizinSingle-Embryo-Transfer

Die Einführung der assistierten Reproduktion vor mehr als 30 Jahren führte zu einem deutlichen Anstieg der Mehrlingsschwangerschaften und Mehrlingsgeburten. In der Mehrheit der reproduktionsmedizinischen Maßnahmen wird mit dem Ziel der Etablierung einer Schwangerschaft mehr als nur ein Embryo transferiert. Die Mehrlingsschwangerschaften und Mehrlingsgeburten sind in hohem Maße risikobelastet. Nach anfänglicher Freude über den Eintritt einer Mehrlingsschwangerschaft steigt der Angstlevel der Betroffenen aufgrund befürchteter Schwangerschaftskomplikationen signifikant an. Nach einer Mehrlingsgeburt findet die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung unter erschwerten Bedingungen statt. Den medizinischen und psychologischen Problemen der Mehrlingsschwangerschaften stehen die Wünsche nach einer Zwillingsschwangerschaft der betroffenen kinderlosen Paare gegenüber. Die Kommunikation der Mehrlingsproblematik in der Arzt-Paar-Beziehung unter Einbezug der Entscheidungsebenen (Emotion vs. Kognition) bietet einen Ansatz einer individualisierten evidenzmedizin-basierten Therapie.
 
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