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Pieringer H et al.  
TNF-alpha-Blocker bei rheumatoider Arthritis

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2009; 16 (1): 7-16

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Keywords: ArthritisRheumatologieTNF-alpha

Die Einführung der TNF-alpha-Blocker in die Therapie bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) führte zu einem Paradigmenwechsel in den Behandlungsstrategien. Der wesentliche Wert dieser Medikamente liegt nicht in der klinischen Wirksamkeit, sondern in ihrer Potenz, die Knochendestruktionen effektiv zu hemmen. Die derzeit kommerziell erhältlichen TNF-alpha-Blocker sind die beiden Antikörper Infliximab und Adalimumab sowie das Rezeptorfusionsmolekül Etanercept. TNF-alpha-Blocker können das Risiko von Infektionen erhöhen, und ein Screening hinsichtlich einer Tuberkuloseinfektion vor Therapiebeginn ist notwendig. Eine chronische Hepatitis B stellt eine Kontraindikation zur Behandlung dar. Weitere Nebenwirkungen sind u. a. demyelinisierende Erkrankungen sowie die Entwicklung von Autoantikörpern. Eine Herzinsuffizienz kann sich unter der Therapie verschlechtern. Eine allgemeine Zunahme von Malignomen dürfte nicht auftreten, allerdings scheint die Zahl an Hauttumoren erhöht zu sein. Die Indikation zur Therapie mit TNF-alpha-Blockern ist gegeben, wenn eine aktive RA bei Versagen von traditionellen DMARDs vorliegt.
 
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