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Tomiak C, Dörner T  
Diagnose und Therapie des sekunären Sjögren-Syndroms bei rheumatoider Arthritis

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2009; 16 (1): 24-31

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Abb. 1: Sjögren-Syndrom Abb. 2: Sjögren-Sndrom



Keywords: Rheumatoide ArthritisRheumatologieSjögren-Syndrom

Die rheumatoide Arthritis (RA, synonym chronische Polyarthritis) ist eine potentiell erosiv-destruierende Gelenkerkrankung, deren Genese ungeklärt ist. Immunpathogenetische Prozesse betreffen vorrangig Strukturen des Bewegungsapparates wie Gelenke, Schleimbeutel und Sehnenscheiden sowie der Halswirbelsäule. Nicht selten kommt es zu sog. extraartikulären Manifestationen, hierzu zählen Vaskulitiden, Rheumaknoten (häufig in der Haut, seltener in inneren Organen), Serositiden und periphere Nervenkompressionssyndrome (z. B. Karpaltunnel-Syndrom). Eine interstitielle Lungenfibrose (z. B. im Rahmen des Kaplan-Syndroms, aber auch isoliert) oder eine nekrotisierende Vaskulitis können den Verlauf ungünstig beeinflussen und die Lebenserwartung erheblich einschränken. In bis zu einem Drittel leiden die RA-Patienten an einem sekundären Sjögren-Syndrom, welches durch die Trockenheit von Mundschleimhaut und Augenoberfläche charakterisiert ist und durch eine Autoimmunepithelitis der Speichel- und Tränendrüsen verursacht wird. Das Risiko, an einem Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken, ist bei der rheumatoiden Arthritis etwa 2- bis 3-fach erhöht und somit weit niedriger als bei Patienten mit einem primären Sjögren-Syndrom. Die vorliegende Arbeit fasst aktuelle diagnostische und differenzialtherapeutische Aspekte des sekundären Sjögren-Syndroms bei der RA zusammen.
 
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