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Bassim S et al.  
Die sexualerhaltende Chirurgie als Herausforderung an die operative Gynäkologie und Onkologie

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2009; 3 (1) (Ausgabe für Österreich): 6-9
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2009; 3 (1) (Ausgabe für Schweiz): 8-11

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Abb. 1: Operationssitus



Keywords: ChirurgieGynäkologieOnkologieSexualität

Die sexualitätserhaltende Chirurgie ist wie die Sexualität selbst in den zurückliegenden Jahrzehnten von einem Tabuthema zu einem in der Öffentlichkeit diskutierten Lebensbereich geworden. Wie so häufig in der Medizin richtete sich das Interesse von Ärzten und Industrie in erster Linie auf Therapieoptionen für betroffene Männer. Erst seit wenigen Jahren gerät die – komplexere – weibliche Sexualfunktion in den Fokus der operativ tätigen Gynäkologen. Dabei geht es nicht mehr nur um anatomische Strukturen, sondern auch um funktionelle Aspekte wie die Lubrikation und Orgasmusfähigkeit. Die nervenschonende Radikaloperation ist in unterschiedlichem Ausmaß, abhängig vom Stadium der Erkrankung, möglich und zu fordern. Neben der entsprechenden Operationstechnik sind eine adäquate Sexualanamnese, eine entsprechende Aufklärung und postoperative Begleittherapien wichtige Voraussetzungen für ein möglichst unbeeinträchtigtes Sexualleben der betroffenen Frauen.
 
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