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Grubinger E et al.  
Neue Aspekte in der Diagnostik und Therapie der Hyperprolaktinämie

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2009; 6 (Sonderheft 1): 35-38

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Abb. 1: Hyperprolaktinämie Abb. 2: Hyperprolaktinämie Abb. 3: Mikroprolaktinom Abb. 4: Makroprolaktinom Abb. 5: Prolaktinkonzentration



Keywords: DopaminagonistHyperprolaktinämieOvarialinsuffizienzProlaktinom

Die Prolaktinsekretion erfolgt aus den laktotrophen Zellen des Hypophysenvorderlappens. Prolaktin steht unter primärer hypothalamischer Kontrolle durch Dopamin. Die Stimulation der Sekretion erfolgt physiologischerweise durch Saugreize beim Stillen, emotionale Stimuli, Östrogene, GnRH und TRH. Die Hyperprolaktinämie kann pathologisch unter Einnahme von Dopaminantagonisten oder als Folge von funktionellen Störungen oder hypophysären Tumoren auftreten. Die Kardinalsymptome der Hyperprolaktinämie stellen Galaktorrhö und unterschiedliche Schweregrade der Ovarialinsuffizienz dar. In diesem Falle ist es notwendig, weitere Untersuchungen einzuleiten. Die Hyperprolaktinämie wird seit der frühen 1970er-Jahren erfolgreich mittels Dopaminagonisten behandelt. Die Dopaminagonisten der ersten Generation werden allerdings häufig schlecht vertragen und haben schwere Nebenwirkungen – wie das Auftreten von Herzklappeninsuffizienzen. Durch den Einsatz neuer Dopaminagonisten, die keine Abkömmlinge der Mutterkornalkaloide darstellen, sind die Nebenwirkungen deutlich reduziert. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die häufigsten Ursachen, klinische Manifestationen und neue Aspekte der Hyperprolaktinämie geben.
 
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