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Summary
Nagele W, Nagele J  
Aktueller Stand der B-Bild-Schilddrüsensonographie

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2009; 2 (4): 7-14

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Abb. 1: Schilddrüsensonographie Abb. 2: Schilddrüsensonographie Abb. 3: Schilddrüsensonographie Abb. 4: Schilddrüsensonographie Abb. 5: Schilddrüsensonographie Abb. 6: Schilddrüsensonographie Abb. 7: Schilddrüsensonographie Zum letzten Bild



Keywords: bildgebendes VerfahrenSchilddrüseSonographie

Knapp die Hälfte der erwachsenen Population weist Schilddrüsenpathologien auf. Die häufigsten Befunde sind Strumaknoten, Immunthyreopathien und Autonomien. Die Sensitivität zur Dignitätsbeurteilung von fokalen Veränderungen bei Kombination von B-Bild- und Dopplerkriterien ist hoch, kann jedoch durch die Feinnadelbiopsie noch deutlich gesteigert werden. Die Sonographie macht besonderen Sinn, um bei Vorhandensein mehrerer Knoten herauszufiltern, welche Knoten durch die Feinnadelbiopsie weiter untersucht werden sollten. Zweifellos ist Ultraschall neben der Laboruntersuchung die Screeningmethode der Wahl, ebenso unangetastet bleibt der Stellenwert in der Nachsorge von morphologischen Veränderungen. Durch Verbesserung der Ultraschalltechnologie und stetigen Anstieg von evidenzbasierten Daten ist Ultraschall zunehmend in der Lage, den Einsatz von Szintigraphie, CT, PET-CT und MRT zu minimieren. Die Szintigraphie hat jedenfalls bei fokalen Veränderungen < 10 mm keinen Stellenwert. Die Szintigraphie hat auch bei Veränderungen > 10 mm im Vergleich zu früher einen eingeschränkten Stellenwert, in manchen Fällen kann die Darstellung einer Mehrspeicherung bei fokalen Autonomien hilfreich sein. Neben der klassischen Sonographie werden künftig vermehrt neuere Techniken, wie Elastographie, Kontrastmitteleinsatz, Grauwertanalyse, B-Flow (bzw. E-Flow), 3D-Sonographie und möglicherweise auch die räumliche Verbundsonographie zum Einsatz gebracht werden.
 
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