Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Schmoll-Hauer B, Kurtaran A  
Stellenwert der Nuklearmedizin in der Diagnostik gastroenteropankreatischer neuroendokriner Tumoren

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2010; 3 (1): 26-30

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Abb. 2: Ossäre Metastase Abb. 2: SPECT



Keywords: NETNuklearmedizinOnkologie

Die gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NET) zeichnen sich durch heterogenen Charakter aus, sind in der Mehrzahl klein, wachsen langsam und exprimieren zumeist Somatostatinrezeptoren. Die Somatostatinrezeptorszintigraphie stellt daher die routinemäßig am häufigsten angewandte nuklearmedizinische Methode zur Lokalisationsdiagnostik des Primärtumors, zum Staging und zur Therapiekontrolle der GEP-NET dar. Hierfür werden verschiedene SPECT- und PET-Radiopharmaka verwendet. Die kommerziell hergestellte Substanz Octreoscan® ist das erste Radiopharmakon, das in der Diagnostik der NET sowohl gute Spezifität als auch Sensitivität aufweist. Durch gezielte Weiterentwicklung der PET-Radiopharmaka entstand das noch sensitivere und spezifischere Somatostatinanalogon 68Ga-DOTATOC. Die Überlegenheit der kombinierten funktionell-anatomischen Bildgebung mit SPECT/CT bzw. PET/CT gegenüber SPECT oder PET alleine wurde durch rezente Studien bewiesen. So stellt die Hybridbildgebung heute den Goldstandard in der GEP-NET-Diagnostik dar.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung