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Rappold E  
Intentionale Eß- und Trinkstörung bei fortgeschrittenen Demenzkranken

Journal für Ernährungsmedizin 2001; 3 (3) (Ausgabe für Schweiz): 16-19
Journal für Ernährungsmedizin 2001; 3 (3) (Ausgabe für Österreich): 22-25

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Keywords: DemenzErnährungsmedizinEssstörungpersonale IdentitätSondeTrinkstörung

Der Alzheimer-Demenzkranke entwickelt im späten Krankheitsverlauf zumeist eine intentionale Eß- und Trinkstörung und eine Schluckstörung. Das Nichtwahrnehmen dieser oder ihre Fehleinschätzung wird zur Bedrohung für den Patienten. Schon kurzfristige Fehl- und Mangelernährungsepisoden gefährden den betagten Demenzkranken irreversibel. Längerfristige Nahrungskarenz bringt ihm zusätzliches Leiden und einen Tod durch Erschöpfung. Eine objektive und rechtzeitige Indikationsstellung zu einer sondengestützten, enteralen Ernährungstherapie wird eingefordert und aufgezeigt, daß eine ablehnende Haltung des Beobachters in seiner subjektiven Meinung gründet und nur scheinbar am Wohl des Patienten orientiert ist.
 
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