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Söhnchen N, Veit-Rubin N  
Up-to-date der Betreuung von Chorionkarzinompatientinnen - ein Fallbeispiel

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2010; 4 (1) (Ausgabe für Österreich): 6-11
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2010; 4 (1) (Ausgabe für Schweiz): 8-12

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Abb. 1: Chorionkarzinom Abb. 2: Chorionkarzinom Abb. 3: Chorionkarzinom



Keywords: GynäkologieOnkologie

Das Chorionkarzinom tritt in Europa bei einer von 30.000 Schwangerschaften auf. Betroffen sind vor allem junge und ältere Mütter sowie Patientinnen mit einer positiven Anamnese für Trophoblasterkrankungen. Kardinalsymptome sind persistierende vaginale Blutungen nach der Geburt. Bei Diagnosestellung liegen häufig bereits pulmonale Metastasen vor. In der Behandlung spielt die Chirurgie nur eine untergeordnete Rolle. Der rasche und ununterbrochene Beginn einer Chemotherapie ist hingegen entscheidend. Oft reicht eine Monochemotherapie aus. Hochrisikopatienten werden hingegen mit einer Kombinationschemotherapie (EMA/CO) behandelt. Das Ansprechen auf diese Therapie ist ausgesprochen gut. Wichtig sind die weiteren Kontrollen der Patientinnen mithilfe von biochemischen Markern und radiologischer Diagnostik. Kinder betroffener Frauen sollten ebenfalls kontrolliert werden, da es auch bei ihnen zu einer intrauterinen Metastasierung gekommen sein kann. Wir stellen das diagnostische und therapeutische Vorgehen anhand eines aktuellen Fallbeispiels aus unserer Klinik dar.
 
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