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Sarnighausen HE  
Zentrale Rolle des Hausarztes bei der Diabetesprävention

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2010; 3 (2): 26-29

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Abb. 1: Risiko-Screening Abb. 2: Prozessstruktur Abb. 3: Prozessstruktur



Keywords: Diabetes mellitus Typ 2KardiologieStoffwechsel

Kurzfassung: Im Leitfaden „Prävention Diabetes mellitus Typ 2“ des „Nationalen Aktionsforums Diabetes mellitus“ (NAFDM) spielt der Arzt (Hausarzt) bei der Rekrutierung und Führung der noch nicht erkrankten „Kunden“ mit erhöhtem Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes, welches anhand des „FindRisk-Bogens“ (www.diabetesrisiko. de) ermittelt werden kann, eine untergeordnete Rolle. Die Ursache hierfür liegt im Wesentlichen darin, dass nach Ansicht der beteiligten Gesellschaften der Hausarzt im Bereich der Kuration von Krankheiten tätig ist und nicht für präventive Aufgaben im Bereich des Gesundheitswesens ausgebildet wurde. Die „Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin“ hat ihre Mitwirkung aus diesem Grund versagt. Um die Umsetzung des „Leitfadens Prävention Diabetes mellitus Typ 2“ zu initiieren und voranzutreiben, ist eine Änderung in der Prozessstruktur zu diskutieren, in der der Arzt (Hausarzt) eine zentrale Rolle einnimmt. Hiermit soll erreicht werden, dass Diabetesprävention zu einer Kernaufgabe hausärztlicher Tätigkeit wird, da der Hausarzt seit Langem Erfahrungen in der Prävention von Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen (Gesundheitscheck 35) und Krebserkrankungen (Krebsvorsorgeuntersuchung) hat.
 
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