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Böck JC et al.  
Prävention und Rehabilitation nach radikaler Prostatektomie - Teil 1: Erektile Dysfunktion

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2010; 17 (3) (Ausgabe für Österreich): 40-46
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2010; 17 (3) (Ausgabe für Schweiz): 39-45

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Keywords: Nuklearmedizinprostaglandin E1RadiologieVakuum-Erektionspumpe

Obwohl die nervenschonende Operationstechnik die radikale Prostatektomie revolutioniert hat, bleibt die erektile Dysfunktion eine relevante Komplikation. Ihre Häufigkeit hängt von zahlreichen nicht bzw. mehr oder weniger gut beeinflussbaren Faktoren ab. Zur Prävention der erektilen Dysfunktion nach radikaler Prostatektomie eignen sich die Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten, die Elimination spezifischer Risikofaktoren und die Prävention und Behandlung von Komorbiditäten, welche die erektile Funktion ungünstig beeinträchtigen. Die nervenschonende Operationstechnik weist eine deutlich geringere Nebenwirkungsrate auf, ist aber bei kapselüberschreitender Tumorausbreitung keine Option. Einige spezielle Operationstechniken und der Verzicht auf Elektrokauter können ebenfalls als präventiv eingestuft werden. Die frühe postoperative penile Rehabilitation (pharmakologisch und mit Vakuum-Erektionspumpen) besitzt schon heute einen hohen klinischen Stellenwert. Studien mit hohem Evidenzgrad und klinische Leitlinien liegen derzeit noch nicht vor.
 
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