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Aboul-Enein F  
Monoklonale Antikörper in der Therapie der Multiplen Sklerose

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (4): 24-29

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Abb. 1: Monoklonare Antikörper



Keywords: AlemtuzumabAtaciceptDaclizumabMultiple SkleroseNatalizumabOcrelizumabRituximab

Die Entwicklung von monoklonalen Antikörpern lässt erstmals eine hoch selektive und hoch wirksame Therapie der Multiplen Sklerose zu. Monoklonale Antikörper sind gegen bestimmte Zielantigene auf Immunzellen gerichtet, interagieren mit bestimmten biologischen Funktionen der Immunzellen oder führen zur einer selektiven Immunsuppression bzw. Depletion bestimmter Immunzellen. Segen oder Fluch? Neben den vielversprechenden therapeutischen Erfolgen der monoklonalen Antikörper müssen seltene, zum Teil lebensbedrohliche Nebenwirkungen in die Nutzen-Risiko-Abwägung der klinischen Entscheidung einfließen. Bislang ist nur Natalizumab für die Therapie der Multiplen Sklerose zugelassen. Weitere vielversprechende monoklonale Antikörper (Alemtuzumab, Daclizumab, Rituximab, Ocrelizumab und Atacicept) werden derzeit evaluiert.
 
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