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Pretsch I  
Revaskularisation des infarktbedingten kardiogenen Schocks

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2011; 18 (7-8): 245-250

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Abb. 1: Langzeit-Follow-up



Keywords: aortokoronare Bypassoperationkardiogener Schocklinkskoronare HauptstammstenoseMehrgefäß-PTCAprimäre PTCA

Die Entwicklung eines kardiogenen Schocks als Komplikation eines Herzinfarktes ist nach wie vor mit einer hohen Mortalitätsrate von knapp unter 50 % assoziiert. Pathophysiologisch wird hierbei eine Kaskade von kreislauf- und organminimierenden Reaktionen losgetreten, die noch durch eine zusätzliche entzündliche Komponente (systemisches inflammatorisches Response-Syndrom) erweitert wird. Das oberste Ziel zur Durchbrechung dieser Abwärtsspirale ist die möglichst frühzeitige Diagnose mit Einleiten gut strukturierter und organisierter Maßnahmen, die in der raschen Wiedereröffnung des verschlossenen oder hochgradig stenosierten Koronargefäßes gipfeln. Evidenzbasiert kommt hierbei der perkutanen Koronarangioplastie die größte Bedeutung zu. In der folgenden Übersicht werden die von der AWMF erstellten Leitlinien über den kardiogenen Schock im Hinblick auf Revaskularisationsmaßnahmen präsentiert und diskutiert. Wie in den vorhergehenden Übersichten erfolgt die selbe Empfehlungsgraduierung: ⇑⇑ „soll“, ⇑ „sollte“, ⇔ „kann“, ⇓ „sollte nicht“, ⇓⇓ „soll nicht“.
 
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