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Delle-Karth G  
Leitlinien: Infarktbedingter kardiogener Schock - Medikamentöse Therapie

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2011; 18 (7-8): 255-258

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Keywords: Dobutaminhämodynamisches Monitoringkardiogener SchockLevosimendanNoradrenalin

Oberstes Ziel bei der Behandlung des infarktbedingten kardiogenen Schocks ist die möglichst rasche Revaskularisation des infarktbezogenen Gefäßes; primär mittels einer perkutanen koronaren Intervention mit Stent. Eine initiale Stabilisierung soll darauf abzielen, eine Katheteruntersuchung sicher und ohne wesentliche Zeitverzögerung durchführen zu können. Als Katecholamine der Wahl sollten Dobutamin und bei anhaltender Hypotonie Noradrenalin zum Einsatz kommen. Falls der Schockzustand nach Wiedereröffnung des Infarktgefäßes anhält, sollte ein erweitertes hämodynamisches Monitoring etabliert werden, wobei die meiste Erfahrung mit dem Pulmonaliskatheter besteht. Hämodynamische Zielkorridore sollten gewährleisten, dass neben einem adäquaten Blutdruck auch eine ausreichende Gewebeperfusion sichergestellt wird. Neben den Basis-Katecholaminen Dobutamin und Noradrenalin kann bei mangelndem inotropen Ansprechen der Kalzium- Sensitizer Levosimendan als „Add-on-Therapie“ zum Einsatz gebracht werden.
 
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