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Sawires M, Berek K  
Horner-Syndrom: Neuroanatomie, pathophysiologische Grundlagen und diagnostische Verfahren

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (3): 126-133

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Abb. 1: Horner-Syndrom



Keywords: AnhidrosisHarlekin-SyndromHeterochromieMiosePourfour-du-Petit-SyndromPtose

Die Namensgebung des Horner- Syndroms erfolgte durch Friedrich Horner im Jahre 1869; es stellt eine charakteristische Trias aus Miosis, Ptosis und Enopthalmus dar. In unterschiedlichem Ausmaß kommt es hierbei auch zu einer Störung der Schweißsekretion, abhängig von der Lokalisation der Schädigung. Grundsätzlich handelt es sich um eine sympathische Denervierung des Auges, wobei eine zentrale von einer peripheren Ursache unterschieden werden muss. Das Syndrom als solches ist zwar bekannt, es wird aber in der lokalisationsdiagnostischen Aussagekraft oft nicht differenziert genug beurteilt. Die klinische Bedeutung kann sehr unterschiedlich sein, ihr akutes Auftreten stellt zumeist einen neurologischen Notfall dar. Die Kenntnis der genauen anatomischen Bahnen ist daher für das weitere diagnostische Procedere entscheidend. Ursachen, die eine unmittelbare Intervention erfordern, stellen in erster Linie die Karotisdissektion, Hirnstammischämie (Wallenberg- Syndrom) oder auch entzündliche Erkrankungen (Abszess, Myelitis) dar. Der vorliegende Übersichtsartikel soll die Kenntnis über das klinische Bild, die genauen anatomischen Verhältnisse, Differenzierung unterschiedlicher Ursachen sowie diagnostische Maßnahmen vermitteln.
 
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