Möglichkeiten und Grenzen in der prähospitalen Therapie polytraumatischer Patienten Kröll W, Gaßmayr SE
1. Auflage 2000; ISBN 978-3-901299-24-7
48 Seiten, Format A5. 14.40 EUR / 25.00 SFR BestellenOnline
Der Tod nach Trauma steht bei Patienten unter dem 45. Lebensjahr trotz zunehmender Verbesserungen der prähospitalen Versorgung nach wie vor an erster Stelle aller Todesursachen in dieser Altergruppe. Durch die Vorverlagerung intensivmedizinischer Maßnahmen (optimiertes Beatmungsmanagement, effektive Kreislaufunterstützung) in den prähospitalen Bereich gelingt es zwar, die Mortalität traumatisierter Patienten innerhalb der ersten Stunde nach dem Unfallgeschehen zu senken, Patienten versterben jedoch Stunden und Tage nach einem Unfallereignis auf Grund zunehmender Organfunktionsstörungen; über die Primärphase hinaus fortbestehende oder sich zusätzlich entwickelnde Störungen im Bereich der Mikrozirkulation mit fokal auftretender Minderperfusion und Ischämie werden dafür als Ursache diskutiert.