| Philipp T et al. |
Morphologie und Zytogenetik des Frühaborts - Eine embryoskopische Untersuchung an 456 verhaltenen Fehlgeburten
Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2005; 23 (2) (Ausgabe für Schweiz): 20-20
Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2005; 23 (2) (Ausgabe für Österreich): 20-26
Volltext (PDF) Abbildungen
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Embryo - Scheitel-Steißlage
Abbildung 1: Lateralansicht eines Embryos mit einer SSL von 13 mm. Nachdem das Amnion (A) mit einer Mikroschere eröffnet wurde, sind Gesichtsstrukturen, obere (OE) und untere
Extremität (UE) klar zu erkennen. (D) markiert den Dottersack.
Keywords: Embryo,
Geburtshilfe,
Scheitel-Steißlage,
Speculum
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Embryo - Gesicht - Obere Extremität
Abbildung 2a-b: Detailansicht des Gesichts (Abb. 2a) und der oberen Extremität (OE) (Abb. 2b) eines Embryos in der 7. Entwicklungswoche. Die Augenlider beginnen sich über den pigmentierten Augen auszubilden. Finger sind deutlich erkennbar, aber noch flossenartig. Bestimmte Handmalformationen, wie z. B. eine Syndaktylie, können erst nach
der 7. Entwicklungswoche diagnostiziert werden.
Keywords: Embryo,
Geburtshilfe,
Speculum
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GD1-Embryo
Abbildung 3: Embryoskopische Darstellung eines leeren Fruchtsacks (GD1-Embryo). Die Embryonalanlage
fehlt. Das Amnion (A) ist direkt am Chorion (C) adhaerent. Die Schwangerschaft resultierte
nach IVF. Ein abnormer Karyotyp (45,X) wurde
zytogenetisch diagnostiziert.
Keywords: GD1-Embryo,
Geburtshilfe,
Speculum
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GD2-Embryo
Abbildung 4: GD2-Embryo mit einer SSL von 3 mm. Eine Unterscheidung von kranialem und kaudalem Embryonalpol ist nicht möglich. Der Embryo (E)
ist direkt an der Chorionplatte (C) adhaerent. Ein offenbar normaler Karyotyp (46,XY) wurde zytogenetisch diagnostiziert.
Keywords: GD2-Embryo,
Geburtshilfe,
Speculum
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GD4-Embryo
Abbildung 5: Der GD4-Embryo mit einer SSL von 10 mm zeigt eine erkennbare Gliederung in Kopf, Rumpf und
Extremitätenknospen. Basierend auf der SSL ist der Kopf zu klein, Gesichtsstrukturen fehlen, obere
(OE) und untere (UE) Extremitäten sind in ihrer Entwicklung hochgradig retardiert. (NS) markiert die Nabelschnur. Ein offenbar normaler
Karyotyp (46,XY) wurde zytogenetisch
diagnostiziert.
Keywords: GD4-Embryo,
Geburtshilfe,
Speculum
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Triploider Embryo
Abbildung 6a-b: Vorderansicht (a) und Seitenansicht (b) eines triploiden (69,XXY) Embryos mit einer SSL von
21 mm. Eine einzige Orbita enthält 2 Augen (Synophthalmie). Es ist eine Rüsselnase vorhanden
(Pfeil), die sich oberhalb des Medianauges befindet.
Darmschlingen finden sich im proximalen
Abschnitt der Nabelschnur (U) (physiologischer
Nabelbruch).
Keywords: Geburtshilfe,
Speculum,
Triploider Embryo
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Triploider Embryo
Abbildung 7: Lateralansicht eines triploiden (69,XXY) Embryos. Der mikrozephale Embryo zeigt eine für eine
SSL von 15 mm retardierte obere (OE) und untere (UE) Extremitätenentwicklung, pathologische
Verwachsungen zwischen Gesicht und Brust, sowie einen Neuralrohrdefekt (sakrale Spina bifida –
Pfeil).
Keywords: Geburtshilfe,
Speculum,
Triploider Embryo
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Embroy - Scheitel-Steißlage
Abbildung 8: Detailaufnahme von lateral des kranialen Embryonalpoles eines Embryos mit einer SSL
von 14 mm. Der mikrozephale Embryo zeigt ein dysplastisches Gesicht und eine parietale
Enzephalozele (E). Ein abnormer
Chromosomensatz (45,X) wurde
zytogenetisch diagnostiziert.
Keywords: Embryo,
Geburtshilfe,
Scheitel-Steißlage,
Speculum
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Embryo - Scheitel-Steißlage
Abbildung 9: Seitenansicht eines Embryos von 22 mm SSL, mit normalem Karyotyp (46,XX). Der größte Teil des embryonalen Gehirns (Pfeil) liegt frei (Exenzephalie, Vorstadium einer Anenzephalie).
(OE) markiert die linke obere Extremität.
Keywords: Embryo,
Geburtshilfe,
Scheitel-Steißlage,
Speculum
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Mikrozephaler Embryo
Abbildung 10: Ansicht von lateral eines mikrozephalen Embryos von 30 mm SSL mit normalem weiblichem
Karyotyp (46,XX). Auffällig die Verkürzung und Verkrümmung der oberen Extremitäten
(OE) sowie die eingesunkene Nasenwurzel.
Keywords: Geburtshilfe,
Mikrozephaler Embryo,
Speculum
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Thorakopagus
Abbildung 11: Embryoskopische Aufnahme eines Thorakopagus von 34 mm SSL, von rechts seitlich. Zwei separate
Köpfe und eine ausgeprägte
Verschmelzung am Thorax und im oberen Bereich des Abdomens, sind zu erkennen. (A) markiert
Reste des Amnions (Karyotyp: 46,XX).
Keywords: Geburtshilfe,
Speculum,
Thorakopagus
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Trisomien - Häufigkeit
Abbildung 12: Häufigkeit unterschiedlicher Trisomien, die unter 439 erfolgreich karyotypisierten Aborten gefunden wurden. (Zytogenetische Untersuchungen:
Zytogenetisches Labor, SMZ-Ost, Donauspital, Abteilung für Pathologie, Vorstand Prof. Reiner.)
Keywords: Geburtshilfe,
Häufigkeit,
Speculum,
Trisomie
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