Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Medikamentöse Prävention des plötzlichen Herztodes (21 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||
Abbildung 2: Myokardinfarkt – Mortalität In Deutschland verstarben 2001 391.727 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, davon 71.025 an Herzinfarkt (ICD10 I21, I22). Innerhalb der ersten 28 Tage nach Infarkt versterben beinahe zwei Drittel aller Patienten, der überwiegende Teil davon in der Zeit zwischen Einsetzen der Symptome und Eintreffen eines Arztes oder sehr früh nach Eintreffen im Krankenhaus. Für Herzinfarkt-Patienten, die den ersten Tag überlebt haben, hat sich in den letzten zehn Jahren die Überlebenschance deutlich verbessert. Während heute nur noch 7,6 % der Männer und 10,7 % der Frauen in dieser Phase versterben, waren es vor zehn Jahren über 11 % bzw. 14 %. Die im Augsburger KORA/MONICA-Register erhobenen Daten weisen bei der frühen Klinikmortalität weitaus höhere Werte als andere Herzinfarkt-Register auf. So dokumentierten Gitt et al. 2001 eine Klinikmortalität von knapp 10 % bei Herzinfarkt und akutem Koronarsyndrom. Dies beruht auf den unterschiedlich weit gefassten Definitionen bei der Dokumentation der koronaren Mortalität. So wurden z.B. in KORA alle Todesfälle bei Personen mit bekannter KHK und ohne offensichtliche andere Todesursache als koronare Todesfälle eingestuft. Gitt K A, Schiele R, Wienbergen H et al.: Adherence to guidelines for the treatment of acute ST-elevation myocardial infarction in clinical practice in Germany – association with a relative 40 % redaction of hospital mortality between 1994 and 2001: results of MITRA, MIR and ACOS. Circulation 2001; 104(17), II-626 Löwel H, Meisinger C, Heier M et al.: Geschlechtsspezifische Trends von plötzlichem Herztod und akutem Herzinfarkt - Ergebnisse des bevölkerungsbasierten KORA / MONICA Augsburg Herzinfarkt-Registers 1985 - 1998. DMW 2002; 127: 2311 - 2316 |
Abbildung 2: Myokardinfarkt – Mortalität
In Deutschland verstarben 2001 391.727 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, davon 71.025 an Herzinfarkt (ICD10 I21, I22). Innerhalb der ersten 28 Tage nach Infarkt versterben beinahe zwei Drittel aller Patienten, der überwiegende Teil davon in der Zeit zwischen Einsetzen der Symptome und Eintreffen eines Arztes oder sehr früh nach Eintreffen im Krankenhaus. Für Herzinfarkt-Patienten, die den ersten Tag überlebt haben, hat sich in den letzten zehn Jahren die Überlebenschance deutlich verbessert. Während heute nur noch 7,6 % der Männer und 10,7 % der Frauen in dieser Phase versterben, waren es vor zehn Jahren über 11 % bzw. 14 %. Die im Augsburger KORA/MONICA-Register erhobenen Daten weisen bei der frühen Klinikmortalität weitaus höhere Werte als andere Herzinfarkt-Register auf. So dokumentierten Gitt et al. 2001 eine Klinikmortalität von knapp 10 % bei Herzinfarkt und akutem Koronarsyndrom. Dies beruht auf den unterschiedlich weit gefassten Definitionen bei der Dokumentation der koronaren Mortalität. So wurden z.B. in KORA alle Todesfälle bei Personen mit bekannter KHK und ohne offensichtliche andere Todesursache als koronare Todesfälle eingestuft. Gitt K A, Schiele R, Wienbergen H et al.: Adherence to guidelines for the treatment of acute ST-elevation myocardial infarction in clinical practice in Germany – association with a relative 40 % redaction of hospital mortality between 1994 and 2001: results of MITRA, MIR and ACOS. Circulation 2001; 104(17), II-626 Löwel H, Meisinger C, Heier M et al.: Geschlechtsspezifische Trends von plötzlichem Herztod und akutem Herzinfarkt - Ergebnisse des bevölkerungsbasierten KORA / MONICA Augsburg Herzinfarkt-Registers 1985 - 1998. DMW 2002; 127: 2311 - 2316 |
