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DFP: Psychotherapie der Angststörungen Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2011; 12 (4): 348-353 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Zur Behandlung der Angststörungen liegen eine Reihe von störungsspezifischen, manualisierten und empirisch in ihrer Wirksamkeit belegten Psychotherapieansätzen vor. In der Behandlung von Patienten mit Angststörungen sollten diese Ansätze nach Möglichkeit zum Einsatz kommen. Eine Kombination aus Psycho- und Pharmakotherapie wird in vielen Fällen als sinnvoll angesehen, ist empirisch allerdings nur für die Akutphase der Panikstörung in ihrer Überlegenheit gegenüber eine Monotherapie belegt. Es liegen deutliche Hinweise für eine nachhaltigere Wirksamkeit der Psychotherapie gegenüber der Pharmakotherapie vor. Verhaltenstherapeutische Ansätze sind derzeit am besten empirisch abgesichert, außer für die spezifischen Phobien liegen inzwischen auch für psychodynamische Therapien empirische Wirksamkeitsnachweise vor. Auch Entspannungsverfahren sind – meist als Baustein umfassenderer Therapien – zu empfehlen. |
