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Sekundäre Parkinson-Syndrome Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (2): 69-75 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Die sekundären und Pseudoparkinson-Syndrome (sPD) sind in ihrer Ätiologie sehr heterogen. Sichere Daten zur Prävalenz liegen nicht vor. Am häufigsten scheinen medikamentöse und vaskuläre Parkinson-Syndrome zu sein. Die Differenzialdiagnose zum idiopathischen Parkinson-Syndrom ist wichtig, da sich die Therapie, der Verlauf und die Prognose häufig unterscheiden. Klinische Unterschiede bei vielen sPD sind das bilaterale Vorkommen der Parkinson- Syndrome, andere assoziierte extrapyramidal-motorische Symptome, das Fehlen von nichtmotorischen Symptomen und das zumeist schlechte Ansprechen auf L-Dopa. Auch die nuklearmedizinische Untersuchung mittels eines Dopamintransporter-SPECT kann in manchen Fällen, wie z. B. den medikamentös induzierten Parkinson-Syndromen oder den „scans without evidence of dopaminergic deficit“ (SWEDD), zur richtigen Diagnosestellung beitragen. |
