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Pseudoaneurysma bei gedeckter anastomosenferner Spontanruptur eines femoro-poplitealen ePTFE-P3-Bypasses Zeitschrift für Gefäßmedizin 2015; 12 (2): 9-14 Volltext (PDF) Praxisrelevanz Abbildungen Eine anastomosenferne Ruptur als Komplikation nach infrainguinalem alloplastischen Gefäßersatz stellt eine Rarität dar. Es können Zeichen einer diffusen periprothetischen Einblutung (freie Ruptur) oder ein pulsatiles Hämatom (gedeckte Ruptur) beobachtet werden. Ebenso kann eine Claudicatio intermittens auftreten oder eine bereits bestehende sich verstärken. Diagnostisch ist die Duplexsonographie die bildgebende Methode der Wahl. Endovaskuläre Techniken haben bei anastomosenferner Bypass- Ruptur ihren Platz in der Notfallbehandlung und als Bridging-Therapie. Aufgrund des permanenten Prothesenumbaus durch die Inkorporationsreaktion sowie hämodynamische und biomechanische Belastungen des alloplastischen Gefäßersatzes ist ein kontinuierliches, lebenslanges Follow-up der Patienten erforderlich. Punktionen alloplastischer Prothesen sind prinzipiell zu vermeiden und sollten nur in Ausnahmefällen erfolgen. |
