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Praxisrelevanz
Rainer M, Mucke HAM
Diätetische Lebensmittel im Frühstadium der Alzheimer-Demenz

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2015; 16 (2): 76-81

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Die Zusammenschau der hier besprochenen Studien zeigt, dass gezielte spezialdiätetische Interventionen in den frühesten Phasen der Alzheimer-Demenz, die den Einsatz von Cholinesterase-Inhibitoren oder NMDA-Kanalblockern noch nicht erfordern bzw. für die diese nicht indiziert sind, die Kognition bei Vorliegen bestimmter Bedingungen (z. B. Abwesenheit des ApoE4-Allels, erhöhtes Plasma-Homocystein) positiv beeinflussen können; dies umso mehr, als die Nebenwirkungsprofile unproblematisch sind. Da derartige „medical foods“ nicht kassenfrei sind, fallen dadurch allerdings Kosten für die Patienten an. Selbstverständlich wären weitere klinische Studien, insbesondere solche, die von ihren Endpunkten her einen direkten Vergleich der diätetischen Produkte untereinander und – wenigstens in beschränktem Umfang – mit konventionellen für die Therapie der Alzheimer-Demenz zugelassenen Arzneimitteln ermöglichen, sehr zu begrüßen.
 
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