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Praxisrelevanz
Pfabe FP
Der Glomus caroticum-Tumor: eine diagnostische und thera­peu­tische Herausforderung // The Carotid-Glomustumor: a diagnostic and therapeutical Challenge

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2018; 15 (3): 6-10

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  • Die überwiegend gutartigen Glomus caroticum-Tumoren sind die häufigsten Paragangliome des Kopf-Hals-Bereichs mit Bevorzugung des weiblichen Geschlechts. Sie können solitär und multilokulär auftreten.
  • Hypoxämische Zustände begünstigen die Entstehung eines Glomus caroticum-Tumors.
  • Häufig asymptomatisch verlaufend, sind auftretende klinische Symptome meist typisch, aber unspezifisch zugleich.
  • Diagnoseführend ist die bildgebende Diagnostik mittels CT und MRT. Die Angiographie liefert wichtige Zusatzinformationen zur Therapieplanung und ermöglicht eine Embolisation der tumorversorgenden Gefäße präoperativ. Eine Biopsie ist aufgrund der Blutungsgefahr kontraindiziert.
  • Therapie der Wahl ist die chirurgische Tumorexstirpation, die postoperativ eine histologische Sicherung ermöglicht. Die Notwendigkeit eines partiellen oder kompletten Gefäßersatzes und das Komplikationsrisiko korrelieren mit der Tumorgröße und dem Grad der Adventitiainfiltration.
  • Eine Strahlentherapie ist bei Inoperabilität und unter palliativen Gesichtspunkten indiziert.
  • Praxisrelevante Malignitätskriterien sind bisher nur unzureichend definiert.

 
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