| Fuhrmann V et al. |
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Rifaximin zur Behandlung der hepatischen Enzephalopathie Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2010; 8 (3): 32-35 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Fragen zum Artikel Abbildungen Die hepatische Enzephalopathie ist die häufigste, potenziell reversible Komplikation bei Patienten mit Leberzirrhose. Die Beeinflussung der Darmflora spielt in der Therapie der HE eine zentrale Rolle, um die Produktion von Ammoniak im Darm zu reduzieren. Rifaximin ist seit 2007 in Österreich als darmselektives Antibiotikum zur Behandlung der hepatischen Enzephalopathie zugelassen. Rezente Daten zeigen bei einer besseren Verträglichkeit eine gleichwertige Wirksamkeit von Rifaximin verglichen zu nichtresorbierbaren Disacchariden. Zukünftige Studien müssen die Kosteneffektivität von Rifaximin im Vergleich zu nichtresorbierbaren Disacchariden klären. |
