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Oberflächliche Venenthrombose – Aktuelle Therapieempfehlungen Zeitschrift für Gefäßmedizin 2014; 11 (1): 6-8 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen Keywords: Antikoagulation, oberflächliche Venenthrombose, Thrombophlebitis Die oberflächliche Venenthrombose (OVT), die sich klinisch als tastbarer, geröteter und schmerzhafter Strang präsentiert, ist durchaus mit einem Risiko für thromboembolische Komplikationen verbunden, sofern die großen, oberflächlichen Venenstämme der unteren Extremität betroffen sind. Die alleinige klinische Einschätzung reicht für Diagnose und Therapie nicht aus, da bei Propagation nach proximal auch das tiefe Venensystem betroffen sein kann. Neben symptomatischen lokalen Maßnahmen (z. B. Heparin-Gel) und systemischer Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) sollten Patienten mit einer OVT > 5 cm mit Fondaparinux oder niedermolekularem Heparin behandelt werden. Bei Progression einer oberflächlichen Venenthrombose in das tiefe Venensystem ist die Behandlung ident mit der einer tiefen Venenthrombose. |
